Überspringen zu Hauptinhalt

So wirken Schuhe und Einlagen auf unseren Körper

Konservative Therapie statt Operation
Pascal Rombach Orthopädie Anova Schuhe
Pascal Rombach ist eidgenössisch diplomierter Orthopädieschuhmachermeister

Beitrag von edig. dipl. OSM Pascal Rombach, Geschäftsführer von Rombach Orthopädie Schuhtechnik AG in Schlieren.

Die Bedeutung gesunder Füsse

Ein Mensch legt im Laufe seines Lebens durchschnittlich rund 160 000 Kilometer zu Fuss zurück. Das entspricht etwa vier Erdumrundungen. Eine beeindruckende Leistung und dennoch schenken viele Menschen ihren Füssen erst dann Beachtung, wenn Beschwerden auftreten.

Viele Fussprobleme werden lange ignoriert oder nicht richtig behandelt. Dabei sind unsere Füsse hochkomplexe Strukturen: Ein Fuss besteht aus 28 Knochen, 32 Gelenken, 31 Muskelgruppen sowie über 100 Sehnen und Bändern. Trotz dieser komplexen Anatomie hat der Fuss lediglich drei Auflagepunkte zum Boden, dazwischen spannt sich das natürliche Längs- und Quergewölbe.

Mit zunehmendem Alter senken sich diese Gewölbe bei vielen Menschen ab. Häufig entsteht dadurch ein sogenannter Senk-Spreizfuss, der wiederum zu weiteren Beschwerden führen kann. Die richtigen Schuhe und individuell angepasste Einlagen können den Fuss präventiv unterstützen und Überlastungsschäden vorbeugen.

Wichtig ist dabei eine Sohle mit ausreichender Stabilität guter Dämpfung, sowie einer Abrollhilfe im Vorfussbereich. Häufig wird auch das Barfusslaufen überschätzt. Auf harten Untergründen wie Stein- oder Parkettböden kann es die Füsse zusätzlich belasten. Anders sieht es auf natürlichen, weichen Untergründen wie Waldboden oder Sand aus. Dort kann Barfusslaufen durchaus sinnvoll sein, da die Fussmuskulatur aktiviert wird.

Konservativ statt operativ

Ein sehr grosser Teil der Menschen leidet im Laufe des Lebens zumindest zeitweise unter Fussschmerzen. Die Beschwerden reichen von einfachen Druckstellen bis hin zu Fehlstellungen oder strukturellen Deformationen.

Ein häufiger Grund für Fussfehlstellungen und -deformationen sind ungeeignete oder zu weiche Schuhe, die dem Fuss zu wenig Stabilität bieten. Für eine präzise Diagnose sind spezialisierte Fachärzte der Fussorthopädie zuständig. In der Behandlung arbeiten sie eng mit uns Orthopädie-Schuhtechnikern zusammen.

In den allermeisten Fällen sollte zunächst ein konservatives Therapiekonzept verfolgt werden. Nicht jede Fehlstellung – beispielsweise ein Hallux valgus – muss sofort operiert werden. Häufig kann bereits eine Kombination aus adäquatem Schuhwerk und individuell angepassten Einlagen eine deutliche Entlastung bringen.

Bewährt haben sich unter anderem Schuhe mit spezieller Konstruktion, wie beispielsweise Modelle mit Anova-Technologie, die bestimmte orthopädische Eigenschaften aufweisen. Ergänzend dazu können entlastende Schuheinlagen eingesetzt werden.

Ganz nach dem Motto:

«Die Schuh- und Einlagentherapie kann man ausprobieren – eine Operation nicht.»

Natürlich hat auch die konservative Therapie ihre Grenzen. Wenn der Leidensdruck sehr gross ist oder strukturelle Veränderungen stark ausgeprägt sind, kann eine operative Behandlung sinnvoll und gerechtfertigt sein.

Pascal Rombach und Hansjörg Rombach im Blick über die häufigsten Fussbeschwerden und Anova Schuhe
Pascal Rombach führt das Fachgeschäft «Rombach Orthopädie Schuhtechnik AG» in Schlieren in dritter Generation. Links im Bild sein Vater Hansjörg, der ebenfalls aktiv im Geschäft tätig ist.

Besonderheiten der Anova-Technologie

Ein wesentliches Merkmal dieser Schuhkonstruktion ist die feste und stabile Sohlenstruktur. Durch ihre hohe Formstabilität wird eine kontrollierte Führung des Fusses während der Stand- und Abrollphase ermöglicht. Gleichzeitig reduziert die steife Konstruktion unerwünschte Bewegungen im Vorfussbereich und hilft, schmerzhafte Belastungsspitzen zu minimieren. Besonders bei Patienten mit empfindlichen oder vorgeschädigten Fussstrukturen ist dies therapeutisch von grosser Bedeutung.

Ein weiteres zentrales Element ist die integrierte Abrollhilfe. Sie unterstützt den physiologischen Bewegungsablauf beim Gehen, indem sie den Übergang von der Fersenbelastung zur Vorfussphase erleichtert. Durch die spezielle Abrollgeometrie wird die notwendige Beugung im Vorfuss reduziert, wodurch Druck und Belastung auf empfindliche Gelenke und Strukturen deutlich verringert werden können.

Insgesamt bildet die speziell entwickelte Bodenkonstruktion eine wichtige Grundlage für den erfolgreichen Einsatz dieses Spezialschuhs in der orthopädischen Therapie.

  • Korrektur von Fehlhaltungen oder Fussfehlstellungen
  • Stützung und Stabilität für Fuss und Körper
  • Fussbettung
  • Angepasste Dämpfung (nicht zuviel, nicht zuwenig)
  • Genug Platz für die Füsse und orthopädische Einlagen
    («Baukastenprinzip» mit mehreren Einlegesohlen)
  • Fussfehlstellungen
  • Knickfuss
  • Spreizfuss
  • Hohlfuss
  • Knick-Senk-Fuss
  • Hallux valgus
  • Fersensporn
  • Instabilitäten (z.B. Sprunggelenk)
  • Entzündungen oder Schmerzen in den Mittelfussknochen
  • Arthrose
  • Rheumatische Erkrankungen mit Auswirkungen auf die Füsse
  • Diabetischer Fuss
  • Neuropathie

Alle Anova Modelle sind für den Einsatz orthopädischer Einlagen ausgelegt.

Ja, Anova Schuhe eignen sich ausgezeichnet zur Prävention auch bei langem Gehen und Stehen. Durch die Kombination aus Passform, Abrollung/Beschleunigung, Stabilsierung/Führung und natürlicher Dämpfung entlasten Sie Ihre Füsse und ihren Körper bei jedem Schritt.

Durch den Orthopädietechniker, fachkundig angepasste orthopädische Einlagen ergänzen die Anova Schuhe perfekt und nehmen sich individuell der jeweiligen Fussform und den spezifischen Beschwerden an.

An den Anfang scrollen
Shopping cart0
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Continue shopping
0